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Dieses Thema hat 17 Antworten
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 Bahn und Bus in Dresden
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Der Radebeuler Offline



Beiträge: 42

15.09.2009 21:00
#16 RE: Lößnitzgrundbahn antworten

Die Strecke ist wohl wieder befahrbar. Heut gg.18.00Uhr kam der Traditionszug,der in Moritzburg abgestellt war,in Radebeul Ost an.
Diese Nacht sollen noch Lastfahrten stattfinden um sicherzustellen das der Oberbau keine schwerwiegenden Beschädigungen davon getragen hat.
Morgen 4.56Uhr fährt dann die erste Planmäßige Leistung wieder.
Arnd Steinbach(Landrat Meißen) machte aber dringend darauf Aufmerksam das bei zukünftigen Veranstaltungen mit Mehrzugbetrieb nicht nur der Fdl-Posten in Moritzburg sondern auch die
"Alten" Fdl Posten in Radebeul Ost und Radeburg Besetzt sein müssen.Außerdem will man den digitalen Funk einführen.
Eine Signaltechnische Ausrüstung der Strecke wäre wesentlich Kostenintensiver und nicht Förderfähig.
Beim Zugleitbetrieb(ZLB)für den normalen Planverkehr bleibt vorerst alles beim alten da eh nur ein Zug den ganzen Tag im Umlauf ist.
Bleibt abzuwarten wie es sich entwickelt.

Obusschaffner Offline



Beiträge: 89

20.09.2009 21:06
#17 RE: Lößnitzgrundbahn antworten

Bitte mal googeln: TU Dr.Maschek
Auf dessen Homepage sind mehrere Sicherheitsvarianten für kleine Bahnen bewertet.

Kombi Offline



Beiträge: 33

26.09.2009 20:33
#18 Neues aus der SZ antworten


In der heutigen SZ stand mal wieder ein Artikel über das Radebeuler Kleinbahn-Unglück. Interessant finde ich auch den plötzlichen Anstieg der Verletzten auf 121.


Samstag, 26. September 2009
(Sächsische Zeitung)

Ermittlung gegen Lokführer nach Radebeuler Kleinbahn-Unglück
Von Ulf Mallek

Die Staatanwaltschaft wirft dem Zugpersonal Körperverletzung vor. Es gab 121 Verletzte. Doch die Fahrgäste hatten viel Glück.

Dresden - Nach der Kollision zweier Schmalspurbahnen im Lößnitzgrund bei Radebeul ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen Lokführer und einen Zugbegleiter. Bei beiden besteht ein Anfangsverdacht der fahrlässigen Körperverletzung, sagte gestern der Sprecher der Dresdner Staatsanwaltschaft Christian Avenarius. „Die Ermittlungen sind schwierig. Sie werden noch Monate dauern“, sagte er.

Nach ersten Erkenntnissen hätte sich der talwärts fahrende Zug aus Richtung Moritzburg zum Zeitpunkt des Unfalls nicht auf der Strecke befinden dürfen. Er hatte am Bahnhof Friedewald Bad nicht gestoppt. Kurz vor der nächsten Station, Haltepunkt Friedewald, stieß er in einer Kurve mit einer Traditionsbahn zusammen. Das Unglück ereignete sich am 12. September anlässlich des Festes zum 125. Geburtstag der Kleinbahn.

Statt wie gewöhnlich einer, waren an diesem Tag vier Züge auf der eingleisigen Strecke. Die anfangs genannte Zahl von gut 50 Verletzten ist inzwischen auf 121 angestiegen, sagte Avenarius. Viele Menschen hätten sich erst einige Tage nach dem Unfall bei den Behörden gemeldet. Insgesamt befanden sich in beiden Zügen etwa 250 Fahrgäste. Die beiden Lokführer, die nicht abgesprungen sind, hatten großes Glück. Sie hätten sterben können, sagte der Staatsanwalt. Auch der Chef der Kleinbahn-Betreiberfirma SDG Roland Richter sprach von glücklichen Umständen. „Wäre hinter der Traditionslok kein Packwagen, sondern ein Personenwagen angekoppelt gewesen, hätte es viel mehr Opfer gegeben.“


Der TU-Sicherheitsexperte Dr. Ulrich Maschek fordert die Einführung einer Satellitenbeobachtung bei Kleinbahnen. Die dichten Laubbäume im Lößnitzgund würden die GPS-Ortung nicht behindern. Die Betreiberfirma will die Untersuchungsergebnisse abwarten und dann über Veränderungen entscheiden.

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